Bericht BOW Freizeit 2011
Bericht BOW Freizeit 2011
Montag:
Montagmorgen. 10.30 Uhr. Die Kinder und Jugendlichen des BOW trafen sich an der Schule um zur langersehnten Freizeit in die Eifel aufzubrechen. Nachdem Kinder und Gepäck in die 3 Autos verteilt waren, ging es los. Der erste Stopp wurde schon nach 10 Minuten Fahrt in Rüdesheim eingelegt, um Fleischwurst, Brezel und Brötchen für den ersten Snack zu kaufen. Dieser wurde nach weiteren 1,5 Stunden fahrt an unserem ersten Ziel, dem Nürburgring, vertilgt. Dort hatten wir eine Führung hinter den Kulissen. Wir waren in der Boxengasse, auf der VIP Tribüne, einem Aussichtspunkt und sogar auf dem Siegertreppchen, wo wir eine Riesensektflasche fanden, die wir auch behalten haben. Unser Heim für die nächsten 3 Tage erreichten wir nach einer weiteren kurzen Fahrzeit. Nach einer kurzen Besichtigung des großen, geräumigen Hauses wurden die Zimmer aufgeteilt. Sofort fiel uns der einzige Makel des Hauses auf: eine unglaubliche Mückenplage… Laura und Caro machten sich sofort auf den Weg zum nächsten Aldi um für die Verpflegung zu sorgen. In dieser Zeit wurden im Haus Regeln für das Zusammenleben erstellt, der Küchendienst eingeteilt und auf der großen Wiese hinter dem Haus Federball gespielt. Die Küche wurde eingeweiht mit einer leckeren Spaghetti Bolognese - wie immer am ersten Abend. Nach dem Essen und Aufräumen wurde noch einige Zeit auf der Wiese gespielt. Als es langsam dunkel wurde, fielen alle Kinder und auch die Betreuer erschöpft nach so einem langen Tag ins Bett.
Dienstag:
An unserem ersten kompletten Freizeittag mussten wir direkt früh aus den Federn, denn die Gerolsteiner Sprudelfabrik erwartete uns zu einer Führung. Hier besichtigten wir eine der zahlreichen Abfüllfabriken und verfolgten die einzelnen Sprudelkisten von der Leergutannahme über Reinigung der Flaschen und Kisten sowie die Befüllung der Flaschen mit frisch gewonnenem Wasser, Etikettierung und Zusammenführung der blitzeblanken Kisten mit den neu befüllten Flaschen. Zur Belohnung unseres Interesses durften wir im Anschluss alle auf dem Markt erhältlichen Gerolsteiner Sprudelsorten, die es in den absurdesten Geschmacksrichtungen gibt, probieren.
Der nächste Programmpunkt unserer Freizeit hatte wieder mit Wasser zu tun - diesmal allerdings äußerlich angewandt. Bei blauem Himmel und Sonnenschein besuchten wir das Gerolsteiner Schwimmbad. Nach drei Stunden ausgiebigem Plantschen, Schwimmen, Rutschen, Sonnen, Spielen, Faulenzen und Springen wurden wir erneut von Wasser – diesmal in Form von Regen – schlagartig aus der Reserve gelockt. Wir mussten uns sputen alle Handtücher und Taschen rechtzeitig unter einem großen Baum zu evakuieren. Da alle Badegäste schlagartig das Schwimmbad verließen und somit alle Umkleidekabinen blockierten, blieb uns nichts anderes übrig als im Regen, sei es unterm Baum oder im warmen Badewasser auszuharren.
Im Anschluss daran fuhren wir zu den Birresborner Eishöhlen. Diese besonderen Höhlen entstanden künstlich durch Abtragung von Gestein. Heute sind einige der Höhlen, sofern sie nicht von Fledermäusen bewohnt sind, für Jedermann frei zugänglich und werden im Winter auch von zahlreichen anderen Tieren heimgesucht. Zum Glück waren wir gut vorbereitet und hatten unsere Taschenlampen, sowie Jacke und Pullover dabei, denn die Höhlen sind stockdunkel, eng und verwinkelt. Außerdem ist es im Innern der Höhlen relativ kalt. Die Temperaturdifferenz zwischen Außen und Höhleninneren machte sich schon durch den reinen Anblick der Höhlen bemerkbar. Richtig geraten, es hat wieder was mit Wasser zu tun – Nebel. Nachdem wir Alles ausgiebig erforscht und erklettert hatten, machten wir uns auf den Heimweg, denn wir hatten Hunger. Zu Hause entzündeten wir direkt ein Feuer, denn es gab Gegrilltes. Besonders die zum Nachtisch gegrillten Marshmallows und das Stockbrot schmeckten den Meisten sehr.
Den Abend ließen wir durch ein Improvisationstheater sowie einen Rap über selbigen Inhalt ausklingen. Felix hat alles auf Video aufgenommen, wir sind gespannt ob man das der Öffentlichkeit zeigen kann... :-)
Mittwoch:
Nach einem späten leckeren Frühstück vertrieben wir uns die Wartezeit bis zu unserem Mittagstermin mit dem neuen Werwölfe-Spiel. Im kleinen Ort Düsterwald im Hunsrück kämpften die braven Dorfbewohner gegen die Werwölfe ums Überleben. Nach einigen Spielrunden machten wir uns auf nach Gerolstein zum „Geo-Cashing“. Wir waren sehr gespannt, was uns erwarten würde, denn unter diesem fremdartigen Begriff konnte sich nicht jeder etwas vorstellen. Unser Gruppenführer von der Touristeninformation klärte uns jedoch schnell auf. Wir mussten mit einem GPS Gerät zu verschiedenen Punkten in den Gerolsteiner Dolomiten finden und dort kleine Aufgaben lösen. Nach einigen Kilometern Wanderung führten diese uns zu unserem wirklich wunderbaren Schatz: 12 Gutscheinen für den McDonalds. Erschöpft ging es dann zurück zu unserem Haus, wo der Küchendienst das Abendessen vorbereitete: Pizza, die jeder selbst nach seinen Vorlieben belegen durfte. Nachdem diese verspeist war, stand uns das Abendprogramm bevor: „Minute to win it“ wurde es genannt. Hierbei traten wir in 2 Gruppen in verschiedenen kleinen Disziplinen gegeneinander an. Wer konnte länger drei Luftballons gleichzeitig in der Luft halten? Wer konnte schneller einen Faden durch 10 unterschiedlich große Nadeln fädeln? Wer konnte schneller eine Packung Smarties der Farbe nach sortieren?..........
Als die Siegergruppe feststand, spielten wir wieder das allseits beliebte Werwölfespiel. Zu später Stunde gingen alle Kinder schlafen, nur auf dem Betreuerzimmer wurde es nochmal laut - beim Wizzard spielen. ;-)
Donnerstag:
An unserem letzten Tag starteten wir wie immer mit einem gemütlichen, leckeren Frühstück. Danach wurden die Taschen gepackt, Zimmer gekehrt, Müll sortiert und die Gemeinschaftsräume aufgeräumt. Die Autos waren geladen, der Heimfahrt stand eigentlich nichts mehr im Wege….bis Caro den Autoschlüssel umdrehen wollte und das Auto nicht anspring. Wir stiegen alle wieder aus unseren Autos aus und gingen zu Caro ans Auto……Motorhaube auf….viele Augen schauten hinein….doch keiner konnte sagen was los ist…..Felix nahm das mal in die Hand überprüfte den Ölstand und wollte anschließend versuchen das Auto zu überbrücken, leider alles ohne Erfolg. Der nette Nachbar half uns schließlich das Auto anzuschieben und es sprang sogar an, doch leider kamen wir noch keine 5 km weit, denn da leuchtete schon die Motorlampe auf, der Motor war überhitzt…..so entschieden alle Betreuer die Autos umzupacken….Kinder in die Autos von Felix und Christiane…..Laura, Caro und das gesamte Gepäck in ein Auto…..die vollgeladenen Autos von Felix und Christiane starteten mit gut einer Stunde Verspätung um 12.15 Uhr nach Waldböckelheim, Laura und Caro steuerten den nächsten Renault-Händler in Nohn an. Die Autos von Felix und Christiane legten gegen 13.45 Uhr einen kurzen Stopp beim McDonald in Waldlaubersheim ein, um sich zu stärken, und die hart erkämpften Gutscheine, unseren Schatz der GeoCaching Tour, einzulösen. Am späten Abend gegen 19.30 Uhr waren dann auch Laura und Caro zu Hause, ein Mader hatte verschiedene Kabel angefressen und so mussten die beiden von ihren Vätern abgeholt werden….diese legten frühzeitig die Arbeit nieder und kamen schwer bepackt mit einem Auto-Anhänger in die Eifel…
Eine schöne, abenteuerlustige Freizeit ging viel zu schnell zu Ende. Trotz der sehr altersgemischten Gruppe, erlebten wir gemeinsam ein paar tolle Tage.
Wir freuen uns auf die Freizeit 2012.
geschrieben von:
Laura, Caro, Lisa und Christiane









